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Deutsche werfen zu viele Lebensmittel weg

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Die Deutschen werfen zu viele Lebensmittel weg. (Bild: 3268zauber, Wikimedia, CC BY-SA 3.0)

11. Juni 2017

In Deutschland landen jedes Jahr unnötigerweise Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll.

Mülleimer auf und rein damit: Dreieinhalb Millionen Tonnen Lebensmittel verschwenden deutsche Haushalte pro Jahr. Dabei müsste das nicht sein. Die Deutschen werfen oft Lebensmittel weg, nur weil das Haltbarkeitsdatum überschritten ist. Das Haltbarkeitsdatum steht auf den Verpackungen und zeigt an, wie lange die Sachen mindestens gut sind. Ist das Datum überschritten, heißt das nicht, dass die Sachen unbedingt schlecht sind. Oftmals können sie noch gegessen werden. Viele Leute aber scheuen sich davor und werfen das Essen lieber weg, obwohl das nicht richtig ist. Denn Lebensmittel sind wertvoll. So landen noch verschlossene Wurstpackungen oder Käsepackungen im Müll.

Insgesamt dreieinhalb Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgen die Deutschen so jedes Jahr. Das ist ganz schön viel. Eine Tonne sind 1.000 Kilogramm. Doch dabei alleine bleibt es nicht. Auch in Kantinen zum Beispiel wird viel weggeschmissen. Von dort kommen weitere eineinhalb Millionen Tonnen unnötig weggeworfener Lebensmittel hinzu. Auch in der Landwirtschaft sammelt sich der Müllberg, ebenso im Handel. Insgesamt kommen so mehr als acht Millionen Tonnen verschwendete Lebensmittel im Jahr zusammen, schreibt die Zeitung. Die Zahlen stammen vom Bundeslandwirtschaftsministerium. Forscher haben für das Ministerium eine Untersuchung gemacht. Sie arbeiten an einem Projekt, das den Titel trägt: "Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen" (abgekürzt: Refowas).

Die deutsche Regierung hat also bereits erkannt, dass etwas getan werden muss. Die Verschwendung soll vermieden werden. Allerdings geht das nicht allen Politikern schnell genug. Nicole Maisch von der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" kritisiert, dass Kampagnen des Ernährungsministers nicht ausreichend seien. Es werde schon lange darüber gesprochen, etwas zu tun. Doch passiere nicht genug. Das sei "schwach", prangerte die Politikerin an. Das Projekt Refowas läuft noch bis zum kommenden Mai. Es sollen Möglichkeiten gefunden werden, um nachhaltig mit Speisen und Getränken umzugehen. Die Verschwendung soll dann aufhören.

(AfK)

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