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Viele Hilfsorganisationen bitten um Spenden für hungernde Menschen in Afrika

11. Juni 2017

In Afrika haben viele Menschen nicht genug zu essen. Sie leiden Hunger. Viele Organisationen helfen den Menschen. Dafür brauchen sie aber Geld. Am Freitag haben sie gemeinsam mit dem Bundespräsidenten zum Spenden aufgerufen.

Zu schaffen macht den Menschen in Afrika das Wetter. Entweder ist es zu trocken oder es regnet zu viel. Das vernichtet ihre Ernte auf den Feldern, ihre Tiere sterben. Deshalb haben sie nicht genug zu essen. Sie sind auch anfälliger für Krankheiten. Die Hilfsorganisationen schätzen, dass bis zu 25 Millionen Menschen in Afrika Hunger leiden. Das Kinderhilfswerk "terre des hommes" sagt, dass die Lage in den Ländern Ostafrikas und im südlichen Afrika besonders schlimm ist. Sie sind "von einer der schlimmsten Dürreperioden der letzten 100 Jahre betroffen".

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Freitag dazu aufgerufen, die Organisationen mit Geld zu unterstützen. "Die lange Dürreperiode hat schon viel zu viele Opfer gefordert. Ohne unsere Hilfe werden noch mehr Frauen, Männer und Kinder verhungern", schrieb Frank-Walter Steinmeier. Er nannte das, was in Afrika passiert, eine "stille Katastrophe". Unter dem Motto "Gemeinsam gegen die Hungersnot" rief er die Menschen in Deutschland auf zu spenden. Mit dem Geld sorgen zahlreiche Hilfsorganisationen und Bündnisse dann dafür, dass es den Menschen in Afrika besser geht.

Christian Schneider vom Kinderhilfswerk UNICEF Deutschland sagte: "Wir müssen so schnell wie möglich alle Kinder in Not erreichen, bevor es für sie zu spät ist." UNICEF zum Beispiel sorgt für sauberes Trinkwasser und Medikamente. Kinder, die nicht gut ernährt sind, bekommen eine spezielle Milch und eine Erdnusspaste, die besonders viel Energie liefert. Die Kindernothilfe setzt sich vor allem für Kinder und Familien in den afrikanischen Ländern Somalia und Äthiopien ein. Die Helfer haben beobachtet, dass sich dort schlimme Krankheiten ausbreiten.

Auch die Helfer der Hilfsorganisation "Johanniter" sagen, dass die Situation immer schlimmer wird. Die Johanniter verteilen in dem Land Kenia Lebensmittel. Trotzdem drohten Tausende Menschen zu verhungern. "Viele von ihnen essen das Fleisch verendeter Tiere, was ein enormes Gesundheitsrisiko darstellt", sagte Nina Skandalaki von den Johannitern. Mit zusätzlichen Spenden könnten Helfer mehr Lebensmittel liefern und auch einen Fluss entschlammen, sodass die Menschen an sauberes Trinkwasser kommen.

(AfK)

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