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Mädchen und Jungen trinken weniger Alkohol

21. Mai 2017

Bier und Schnaps sind bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland weniger angesagt. Sie trinken nicht mehr so viel Alkohol wie früher. Das zeigt eine neue Untersuchung.

Forscher haben rund 7.000 Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 25 Jahren gefragt, wie sie es mit dem Alkohol halten. Trinken sie oft? Oder kommt das selten vor? Am Donnerstag wurden die Ergebnisse genannt. Demnach hat sich alles gut entwickelt. Weniger Kinder und Jugendliche greifen zu Bier oder Schnaps.

Die Fachleute sagen: Unter den 12- bis 17-Jährigen trinken 10 von 100 regelmäßig Alkohol - das ist jeder Zehnte. Mindestens einmal pro Woche greifen sie zu. Im Jahr 2004 waren es noch gut 21 von 100 gewesen - also jeder Fünfte. Somit ist die Zahl jener, die regelmäßig Alkohol trinken, deutlich kleiner geworden. Auch das Rauschrinken ist nicht mehr so ein Problem. Derzeit geben etwa 13 von 100 Jugendlichen an, sich mindestens einmal im letzten Monat in einen Rausch getrunken zu haben. 2004 waren es noch gut 22 von 100.

Beim Rauschtrinken schlucken junge Leute in kurzer Zeit so viel Alkohol, dass sie mitunter Hilfe brauchen. Ärzte müssen sich um sie kümmern. Oft landen die Jugendlichen mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Im schlimmsten Fall kann man davon ins Koma fallen und sogar sterben. Wer ins Koma fällt, ist erst mal nicht mehr ansprechbar. Jungen schlucken eher als Mädchen so viel Alkohol, dass es ihnen richtig schlecht geht.

Manche Mädchen und Jungen verzichten auch ganz auf Alkohol. Unter den 12- bis 17-Jährigen gibt mehr als jeder Dritte an, noch nie Bier oder Schnaps getrunken zu haben. Jugendliche trinken heute auch später als jemals zuvor den ersten Schluck Alkohol - derzeit ist es im Schnitt mit 14,9 Jahren. Das ist ein Mittelwert. Denn manche sind früher dran, andere später.

Alkohol schadet dem Körper. Er kann wichtige Organe kaputt machen. Wer oft viel trinkt, kann krank werden. Der Körper fordert den Alkohol dann immer wieder. Die Menschen werden süchtig danach. Ihre Gedanken kreisen dann immerzu um Bier oder Schnaps. Ihr Alltag wird davon bestimmt. Sie brauchen den Stoff, um funktionieren zu können.

(AfK)

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