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Offene Türen: Menschen schauen Moscheen an

3. Oktober 2017

Viele Menschen in Deutschland haben sich am Dienstag aufgemacht, um eine Moschee anzuschauen. Diese Gotteshäuser waren extra für Besucher geöffnet.

Muslime machen ein Mal im Jahr den "Tag der offenen Moschee". Sie wollen, dass Menschen ihr Gotteshaus anschauen können, die üblicherweise nicht dorthin gehen. Die Menschen sollen so ihre Religion besser kennenlernen.

Moscheen gibt es in vielen Städten Deutschlands. Sie sind gut zu erkennen. Denn sie haben Minarette. Das sind Türme. Von ihnen aus werden Muslime fünf Mal am Tag zum Gebet gerufen. Muslime glauben an den Islam. Das Wort "Islam" kommt aus dem Arabischen. Es bedeutet "Hingabe an Gott".

Den "Tag der offenen Moschee" machen Muslime seit 1997. Immer am 3. Oktober laden sie die Menschen ein, ihr Gotteshaus zu besuchen. So kommen dann zum Beispiel Christen oder Juden und schauen sich dort um. Wenn Muslime in die Moschee gehen, dann ziehen sie an der Türe ihre Schuhe aus. Außerdem waschen sie sich vor dem Gebet. In der Moschee gibt es dann einen Gebetssaal. Dort ist ein riesiger Teppich ausgelegt.

Wenn die Muslime in der Moschee beten, dann schauen sie alle in dieselbe Richtung. Sie blicken nach Mekka. Die Stadt in Saudi-Arabien hat für sie besondere Bedeutung. Frauen und Männer beten in der Moschee nicht gemeinsam. Sie werden getrennt. Die Männer knien sich im Gebetssaal auf den Boden und beugen den Kopf nach unten. So soll gezeigt werden, dass Gott viel größer ist als man selbst.

Muslime beten fünf Mal am Tag. Nicht für jedes Gebet gehen sie in die Moschee. Damit die Menschen Bescheid wissen, wann ein Gebet ansteht, gibt es den Muezzin. Er ruft die Menschen vom Minarett aus auf, das Gebet zu vollziehen. Der Muezzin hat ein Mikrofon. Und es gibt Lautsprecher. So erfahren alle in der Gegend, dass Zeit für das Gebet ist.

(AfK)

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