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Politiker sprechen über Fangquoten für Ostsee-Fischer

10. Oktober 2017

Die Fischer in der Ostsee müssen aufpassen. Nicht alle Fische können sie wie bisher fangen. Darüber haben Politiker am Montag gesprochen.

Die Ostsee ist ein Binnenmeer. Sie grenzt unter anderem an Deutschland, Dänemark, Schweden und Polen. Auf der Ostsee sind zahlreiche Boote und Schiffe unterwegs. Fähren und Segelboote bringen Menschen von einer Küste zur anderen, Frachter transportieren Waren.

Täglich fahren auch Fischer hinaus aufs Meer, um ihre Netze auszulegen oder einzuholen. Sie fangen Dorsch, Hering oder Aal. Sie dürfen aber nicht so viel aus dem Wasser ziehen wie sie wollen. Politiker legen jedes Jahr die Fangquote fest. Das ist eine Zahl, die angibt, wie viel die Fischer in einem Jahr fangen dürfen.

Am Montag sind Politiker in Luxemburg wegen der Fangquote zusammengekommen. Aus verschiedenen Ländern sind sie dazu in die Stadt im europäischen Land Luxemburg gereist. Fachleute haben sie zuvor beraten. Die sorgen sich zum Beispiel um die Aale. Es gibt nur noch sehr wenige in der Ostsee. Auch beim Hering müssen die Fischer in bestimmten Gegenden aufpassen.

Wenn es zu wenige Fische von einer Art im Meer gibt, sprechen Fachleute von Überfischung. Es werden dann mehr Fische geangelt als nachkommen. Somit werden es immer weniger. Die Fangquote sorgt dafür, dass genügend Fische heranwachsen und sich vermehren können. Für die Fischer kann die Fangquote aber zum Problem werden. Bringen sie weniger Fisch an Land, können sie weniger verkaufen. Sie verdienen nicht mehr so viel Geld.

Über die Fangquote entscheiden die Länder der Europäischen Union (abgekürzt: EU) gemeinsam. Jedes Land schickt einen Politiker oder eine Politikerin zum Treffen. Sie kennen sich mit der Fischerei aus und kümmern sich in ihrem jeweiligen Heimatland darum.

(AfK)

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