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Politiker und Firmenchefs stellen sich gegen Donald Trump

5. Juni 2017

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel findet nicht gut, was der amerikanische Präsident macht. Weltweit sprechen Menschen über seine Entscheidung, aus dem Klima-Vertrag von Paris auszusteigen.

Im Dezember 2015 hatten sich 195 Länder der Welt in der Stadt Paris auf einen Vertrag geeinigt. Darin steht, wie sie gemeinsam das Klima schützen wollen. Ziel ist es, dass die Erde sich nicht um mehr als zwei Grad erwärmen darf - im Vergleich zu einer Zeit, als es noch keine Fabriken gab. Dafür soll weniger von dem Gas CO2 in die Luft gelangen. Es sorgt dafür, dass auf unserem Planeten die Temperaturen steigen. Klimawandel wird das genannt.

Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte am Donnerstagabend angekündigt, dass sein Land aus dem Vertrag aussteigen wird. Er meint, dass das Vereinbarte Millionen Arbeitsplätze in den USA kostet. Vor seiner Wahl hatte er den Klimawandel angezweifelt. Er meinte, er sei eine Erfindung der Chinesen. Andere Politiker schütteln den Kopf, wenn sie das hören. Sie wissen, wie wichtig es ist, unsere Erde zu schützen.

Nachdem Donald Trump den Ausstieg aus dem Pariser Vertrag verkündet hatte, zeigten sich viele Stars, Firmenchefs und Politiker enttäuscht. Sie glauben, dass das nicht die richtige Entscheidung ist. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Freitag, dass Deutschland und andere europäische Länder sich nicht aufhalten lassen. Es braucht den Vertrag, um Pflanzen, Tiere und Menschen zu schützen.

Etliche Firmenchefs in den USA widersprechen Donald Trump zudem. Sie glauben nicht, dass die Pläne zum Schutz des Klimas den USA schaden. Sie sehen es genau gegensätzlich. Facebook-Chef Mark Zuckerberg schrieb zum Beispiel: "Der Rückzug aus dem Pariser Abkommen ist schlecht für die Umwelt, schlecht für die Wirtschaft und gefährdet die Zukunft unserer Kinder." Mehrere Firmen-Bosse hatten versucht, Donald Trump von seiner Entscheidung abzuhalten. Doch sie haben das nicht geschafft. Donald Trump will den Vertrag neu verhandeln. Das lehnen andere Länder ab. Er ist seit Januar an der Macht.

(AfK)

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