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Viele Zehnjährige können nicht gut genug schwimmen

7. Juni 2017

Viele Kinder in Deutschland können nicht sicher schwimmen. Das haben Experten herausgefunden. Aber auch die Erwachsenen können sich nicht immer über Wasser halten.

Tauchen, Kraulen, vom Beckenrand springen: Wer gut schwimmen können will, muss vieles draufhaben. Nur dann können Kinder sicher im Wasser spielen und planschen. Experten haben nun bei Eltern nachgefragt. Sie fanden heraus, dass sechs von zehn Kindern nicht sicher schwimmen können.

Wer sicher schwimmt, hat mindestens das Jugendschwimmabzeichen in Bronze gemacht. Der Seepferdchen-Schein reicht dafür nicht aus. Er zeigt nur, dass ein Kind sich auf einer Strecke von 25 Metern über Wasser halten und ein bisschen tauchen kann.

Für ein Schwimmabzeichen in Bronze müssen Kinder viel mehr können. Zum Beispiel müssen sie eine Strecke von 200 Metern in höchstens 15 Minuten schwimmen. Auch sollen sie zeigen, dass sie gut tauchen können. Sie müssen aus tiefem Wasser einen Gegenstand vom Boden hochholen können. Ein Bronze-Abzeichen bedeutet außerdem, dass die Kinder sich mit den Baderegeln auskennen.

Den Experten macht es Sorgen, dass immer weniger Menschen in der Grundschule das Schwimmen erlernen. Bei den Omas und Opas sind es noch mehr als die Hälfte, die in den unteren Klassen schwimmen geübt haben. Dagegen war das bei nur noch jedem dritten Jugendlichen und jungen Erwachsenen so. Bei Kindern ist die Zahl noch niedriger. Die Experten sagen, das liegt auch daran, dass Schwimmhallen schließen. Nur noch jede vierte Grundschule hat ein Schwimmbad in der Nähe.

Die Experten haben sich auch erkundigt, wie die Menschen in Deutschland sich selbst beim Schwimmen einschätzen. Fast die Hälfte sagt, dass sie sehr gut oder gut schwimmen kann. Etwa jeder Zehnte aber meint, dass er schlecht oder überhaupt nicht schwimmen kann.

Die Zahlen kommen von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (abgekürzt: DLRG). Sie kümmert sich darum, dass die Menschen in unserem Land schwimmen lernen. Auch bildet sie Rettungsschwimmer aus und sorgt dafür, dass die Frauen und Männer zur Stelle sind, wenn etwas passiert. Die DLRG gibt es seit mehr als 100 Jahren.

(AfK)

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